Der Darßwald
im Nationalpark "Vorpommersche Boddenlandschaft"

Karte Landschaft...
Der Darßwald ist ein urwüchsiges Waldgebiet mit einer sehr vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt im Nationalpark "Vorpommersche Boddenlandschaft" auf der Halbinsel Darß. Im Norden schließt sich ein Anlandungsgebiet an, der Darßer Ort. Im Westen reicht der Wald bis an die Ostsee. Dieser Weststrand ist besonders romantisch, da er sich ohne Menschenhand ständig verändert. Vom Sturm umfallende Bäume des Waldes bleiben liegen.
Weite Teile des Darßwaldes werden nicht bewirtschaftet und urwüchsig belassen.
In diesem 47 Quadratkilometer großem Waldgebiet kreuzen sich 36 Wege und laden zum ausgiebigen Wandern mit Rad oder zu Fuß ein. Für Reiter gibt es extra Reitwege.

Tiere im Darßwald

Der Darßwald war schon beliebtes Jagdrevier der Schwedenkönige. In Zeiten der DDR waren weite Teile des Waldes für die Bevölkerung nicht zugänglich und wurden von "Jägern" der Staats- und Parteiführung der SED bejagt.
Rot- und Schwarzwild sind am am weitesten verbreitet, aber auch Eichhörnchen können beobachtet werden.

In der Vogelwelt des Waldes fallen besonders verschiedene Spechtarten auf, wie Bunt-, Schwarz-, Grün- und Kleinspechte.
Der Zwergschnepper mit seinem glockenhellen Klang ist im Frühling im Altbuchenbestand zu hören.
Dem Wanderer begegnet im Buchenwald auch der Waldlaubsänger mit seinem "Schwirren", wie in feuchten Gebieten der Pirol.
Am Waldrand des Weststrandes brütet der Karmingimpel.

In den Moor-, Sumpf- und Heidegebieten des Darßwaldes ist die Kreuzotter zu Hause, wie auch diee Moorotter, einer Kreuzotterart.














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